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Hinweis zum Urheberrecht

Report (Bericht) zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus-23354
URL: http://www.opus.ub.uni-erlangen.de/opus/volltexte/2011/2335/


Die Entstehung des Territorium

Elden, Stuart

Weitere Beteiligte (Hrsg. etc.): Übersetzung: Jochen Mayer und Luise Fischer
Institut für Geographie

Originalveröffentlichung: (2011) http://www.geographie.uni-erlangen.de/docs/article/635/EWP_1.pdf
pdf-Format:
Dokument 1.pdf (158 KB)


SWD-Schlagwörter: Geographie , Begriffsgeschichte <Fach> , Territorium <Motiv> , Herrschaft
Freie Schlagwörter (Deutsch): Politische Geographie, Begriffsgeschichte, Territorium, Raum, Herrschaft
Freie Schlagwörter (Englisch): Political Geography, Territory, Space, Power
Fakultät: Naturwissenschaftliche Fakultät
DDC-Sachgruppe: Geschichte
Dokumentart: Report (Bericht)
Schriftenreihe: Erlanger Beiträge zur Kulturgeographie
Bandnummer: 1
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum: 02.03.2011
Kurzfassung in Deutsch: Der Aufsatz ist Teil eines umfangreichen Projekts zur Geschichte des Begriffs Territorium. Der ersten Teil argumentiert, dass Territorium zwar im Zusammenhang zu ‚Grundbesitz‘ und ‚Terrain‘ begriffen werden muss, sich jedoch nicht auf solche polit-ökonomischen und strategischen Verhältnisse reduzieren lässt. Der Begriff Territorium ist in seiner jeweiligen historischen Bedeutung erst richtig als politische Technologie zu begreifen: d.h. wenn neben den ökonomischen und strategischen Verhältnissen auch das Juridische berücksichtigt wird, aber auch konkrete Techniken zur zur Vermessung und Kontrolle von Gebieten. Im zweiten Teil möchte ich auf einen besonderen Moment in der Geschichte des Konzepts hinweisen. Einen Moment in der frühen Neuzeit, als Antike politische Philosophie, Römisches Recht und das politische Wirken deutscher Juristen in Verbindung kamen, prominent unter dem Begriff der Landeshoheit.
Kurzfassung in Englisch: This paper is part of a longer project on the history of the concept of territory. The first part suggests that territory needs to be related to, yet not reduced to, ‘land’ and ‘terrain’, which are political-economic and political-strategic relations. Territory needs to be additionally understood in terms of its relation to space, a calculative category that is dependent on the existence of a range of techniques, and political-legal questions. Territory then can be understood as a political technology: it comprises techniques for measuring land and controlling terrain, and we must therefore think measure and control – the technical and the legal – alongside the economic and strategic. The second part offers an account of a particular moment in the emergence of this concept; focusing on the bringing together of Greek political theory, Roman law, and German political practice, especially around the notion of Landeshoheit.


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Letzte Änderung: 01.11.10