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Hinweis zum Urheberrecht

Dissertation zugänglich unter
URN: urn:nbn:de:bvb:29-opus-551
URL: http://www.opus.ub.uni-erlangen.de/opus/volltexte/2004/55/


Die Entwicklung schriftsprachlicher Kompetenzen im ersten Schuljahr

Development of Literacy Competencies during the First Grade

Kirschhock, Eva-Maria

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SWD-Schlagwörter: Schreibunterricht , Unterrichtsmethode , Sprachkompetenz
Freie Schlagwörter (Englisch): Literacy competencies , reading and writing acquisition , metalinguistic awareness
Fakultät: Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie
Fakultät: Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen
Dokumentart: Dissertation
Hauptberichter: Einsiedler, W. (Prof. Dr.)
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.07.2003
Erstellungsjahr: 2003
Publikationsdatum: 22.07.2004
Kurzfassung in Deutsch: Die vorliegende Studie untersuchte die Entwicklung von schriftsprachlichen Kompetenzen, insbesondere den Erwerb von Lese- und Rechtschreibstrategien und die Entwicklung von metalinguistischem Wissen während des ersten Schuljahres. Es wurde der Frage nachgegangen, inwiefern sich verschiedene Schriftspracherwerbsmethoden auf die Entwicklung schriftsprachlicher Kompetenzen auswirken. Die Stichprobe umfasste 135 Schüler aus 15 Klassen, die auf Grund ihrer phonologischen Bewusstheit am Schuljahresanfang auf drei Niveaustufen parallelisiert worden waren. Es gab drei unterrichtsmethodische Vergleichsgruppen: Treatment 1 wurde mit einem Fibellehrgang sowie einem Training zur phonologischen Bewusstheit unterrichtet. Treatment 2 arbeitete mit einer Form des deutschen Spracherfahrungsansatzes („entwicklungsorientierter Schriftspracherwerb“). Treatment 3 diente als Kontrollgruppe mit traditionellem Fibellehrgang. Die Analyse der Entwicklungsdynamik bei den Lesestrategien ergab zwischen den drei unterrichtsmethodischen Gruppen keine signifikanten Unterschiede, auch zwischen den Subgruppen, die auf Grund des phonologischen Ausgangsniveaus gebildet wurden, traten keine signifikanten Unterschiede auf. Bei der Rechtschreibstrategieentwicklung jedoch zeigte sich während der ersten drei Monate ein signifikanter Unterschied zwischen den drei unterrichtsmethodischen Gruppen und bei der Subgruppe der Risikokinder (Kinder mit niedrigem phonologischen Ausgangsniveau). Die Schüler aus den Klassen mit Spracherfahrungsansatz erzielten jeweils die besten Ergebnisse. Im Hinblick auf die Entwicklung der metalinguistischen Bewusstheit zeigten sich große Vorteile für Treatment 1 und 2. Im Vergleich konnten die Schüler beider Gruppen wesentlich differenzierter, klarer und abstrakter antworten im Gegensatz zu den Schülern aus Treatment 3, die oft konfuse Antworten oder auch gar keine Antworten gaben.
Kurzfassung in Englisch: The present study evaluated the development of literacy competencies, especially reading and spelling strategies and the development of metalinguistic awareness during the first grade. The study focusses on the question how different methods of elementary literacy instruction influence the development of literacy competencies. The sample included 135 pupils from 15 classes, matched on the basis of their phonological awareness in three levels at beginning the school. Three instruction groups were compared: treatment 1 worked with the primer and a training programme for phonological awareness. Treatment 2 learnt with a German type of “language experience approach” (called “developmentally oriented literacy teaching”). Treatment 3 served as control group, learning with primer. The analysis of the developmental dynamic of reading strategies revealed no significant difference, also the differences between the subgroups of phonological awareness levels did not get significant. The analysis of the developmental dynamic of spelling strategies, however, were during the first three months significant different between the three instructional groups and the subgroup of the children of the children at risk (pupils with low phonological awareness). The pupils of the “language experience” classes achieved at any one time the best results. In view of the development of metalinguistic awareness there were great advantages shown for treatment 1 and treatment 2. In comparison the students of these both groups could answer much more different, clearly and abstract while students of treatment 3, which were often confused or without any answer.


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Letzte Änderung: 01.11.10